Der sich schon am ersten Tag des LAVA-COS-Trainings abzeichnende Wettkampf um den schnellsten Scann setzte sich erwartungsgemäß auch am zweiten Tag fort. Zuerst wurde der bereits vorpräparierte und vorbereitete Patient nochmals über die Vorteile der neuen Technik aufgeklärt. Danach musste das Praxisteam sich erstmals mit den vermeindlichen Vorteilen von Lippenschild und Dry-Tips auseinandersetzen. Hier stellten sowohl die Assistenzen als auch die Behandler fest, dass nicht der Scann, sondern die Vorbereitung des Patienten der zeitaufwändigste Arbeitsschritt seien dürfte. Auch das richtige „Pudern“ ist am Patienten wesentlich schwieriger als am Phantom.
Der erste Scann am Patienten war dagegen wesentlich entspannter als erwartet. Wobei der Scann der Präparation sicher das Schwierigste ist. Warum? Schwer zu sagen, wahrscheinlich weil man sich besonders auf die präparierten Stellen an den Zähnen focussiert. Sacnn-dauer für die Kieferhälfte mit der Präparation an sich: 2 Minuten und 49 Sekunden und damit immerhin gut 40 Sekunden schneller als beim Einsatz mit konventionellen Abformmaterialien. Den Gegenkiefer durfte dann unsere im zweiten Ausbildungsjahr befindliche Auszubildene scannen. Hier blieb die Uhr bei einer Zeit von unglaublicher 1 Minute und 26 Sekunden stehen.
Bleibt abzuwarten wie die Scanns ohne Unterstüzung von Frau Hahn funktionieren werden.
Fortsetzung folgt:
Agenda Tag 2
• Rückblick Tag 1, fragen und Antworten
• Nächste Schritte
• Patientenfälle scannen
• Vorbereitete Fälle Einzelkronen, Inlays, Onlays, kleine Brücken
• Workflow am Scanner, Auftraseingabe
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